II Bestandsaufnahme
1 Methodisches Vorgehen
1.3 Fragebogen
Die Beschreibung der Einzelmaßnahmen umfasste folgende Aspekte:
- allgemeine Einordnung des Angebots nach Art der Maßnahme (z. B. Eltern-Kind-Gruppe, Erziehungskurs),
der Zielpersonen (Eltern und/oder Kinder), der spezifischen Finanzierungsoptionen (Teilnehmerbeiträge,
alternative Konzepte wie Sponsoring u. Ä.), der Einbettung in übergreifende Initiativen und der
Regelmäßigkeit des Angebots;
- detaillierte Erfassung der Ziele: elternbezogene und kindbezogene Zielbereiche;
- Beschreibung der Zielgruppe: allgemeine oder spezifische Zielgruppen, Rekrutierungsstrategien,
soziodemographische Merkmale der Teilnehmenden (Geschlecht, Alter, sozialer Status etc.);
- Beschreibung der Maßnahme: konzeptioneller Hintergrund (Programmvorlage, theoretische Ausrichtung),
eingesetzte Methoden (z. B. Vortrag, Rollenspiele, Gruppenarbeit), Verwendung von Informationsmaterialien,
Inhalte einzelner Sitzungen, Dauer, Format, Freiheit bei der Programmgestaltung, Ausbildung und Erfahrung
der Kursleiter;
- Qualitätssicherung und Prozessevaluation;
- Einschätzung der Wirksamkeit der Maßnahme.
Neben einer subjektiven Einschätzung der Wirksamkeit durch die Kursleiter und einer Einschätzung von
Programm- und Teilnehmercharakteristika, die aus Sicht der Kursleiter besonders günstig für die
Zielerreichung sind, wurde auch erfasst, ob für die jeweilige Maßnahme eine systematische
Wirksamkeitsuntersuchung vorliegt. Wenn die Kursleiter dies bejahten, wurden in einer telefonischen Nachbefragung
nähere Informationen zur Untersuchung erfragt bzw. andere Ansprechpartner ermittelt, die genauere Angaben
dazu machen konnten.
Für jede Einzelmaßnahme sollte ein Fragebogen ausgefüllt werden. Dies galt auch, wenn sie im Jahr
2004 mehrmals durchgeführt worden war. Die Durchführungshäufigkeit eines Einzelangebotes wurde im
Maßnahmenbogen separat vermerkt.